perfekte Unperfektheit

Wenn mir etwas nicht gelingt, bin ich direkt am Boden zerstört. Ich mit all meinem Perfektionismus und Erwartungen an mich selbst, richte mich selbst und kann nicht bestehen. Ich kann Dinge erfahren, die in der Vergangenheit liegen – und sie können mir den Boden unter den Füßen wegreißen und mich in die Schlucht stürzen lassen.

Aber ich kann auch eine andere Perspektive einnehmen. Einen Blick auf alles – mit den Liebenden Augen Gottes. Wie oft klage ich über Dinge, die mich umhauen, die ich nicht kontrollieren kann? Und wie oft nehme ich dadurch Gott die Möglichkeit, in meinem Leben etwas zu bewirken?

Ich mit all meinem Perfektionismus darf lernen, dass das Perfekte im Nicht-Perfekten liegt. Ich darf lernen, dass ich nicht alles kontrollieren kann, aber demjenigen vollkommen vertrauen darf, der alles kontrollieren kann. Ich darf auf meine Unperfektheit schauen und feststellen, dass ich so wie ich bin perfekt in Gottes Augen bin.

Und dafür bin ich ihm zutiefst dankbar. Dankbar für Perspektivenwechsel und die perfekte Unperfektheit. Und in all dem wird Gott mich vom Boden wieder aufheben und aufrichten.