Corona und Urlaub…

Urlaub… jeder braucht ihn irgendwie und irgendwann. Wie aber sieht der Urlaub in der aktuellen Corona-Krise aus? Ich habe mir die Frage gestellt, nachdem feststand, dass ich jetzt drei Wochen Urlaub habe.

In einem systemrelevanten Job und als Risikoperson ist das gar nicht so leicht gewesen… wenn ich bedenke, dass ich eigentlich ein sehr kontaktfreudiger Mensch bin und die letzten Monate alles andere als easy waren. Ich habe meinen Geburtstag nicht wirklich gefeiert, meine Familie über ein halbes Jahr fast nicht gesehen und außerhalb der Arbeit im Kinderheim meine sozialen Kontakte auf Spaziergänge mit meinem besten Freund beschränkt. Ansonsten lief alles digital. Ein Zustand, der nicht gut für meine psychische Verfassung war. Dem habe ich nun in meiner ersten Woche entgegengewirkt.

Eine Woche Qualitytime mit Menschen, die mir wichtig sind und die auf Abstand und vorheriger Minderung sozialer Kontakte dafür gesorgt hatten, dass ich sie sehen und besuchen kann. Wanderung, Grillen und somit ein bisschen Normalität waren traumhaft. Und so hatte ich jeden Tag Menschen um mich herum, die mir gut getan haben und meinen Tank an Kontakten wieder gefüllt haben. Damit ich nun sicher sein kann, ohne Risiko in 14 Tagen wieder zu arbeiten, verzichte ich nun auf soziale Kontakte und genieße mein alleine sein. Dazu habe ich in der letzten Woche über 1000 Bilder gemacht, die bearbeitet und verteilt werden wollen. Ich liebe das Fotografieren. Nach einer sehr tollen Urlaubswoche geht es also nun daran, meinen Ruhe- und Energietank wieder zu füllen und meine Wohnung etwas umzugestalten.

Es ist nicht leicht, in dieser Zeit der Einschränkung und des Verzichts das Positive im Blick zu behalten… ABER: Wenn ich nur jammern würde und darauf gucke, was ich alles nicht machen kann, würde es auch nichts ändern, außer, dass es mich noch mehr runterzieht. Und das werde ich nicht noch einmal so zulassen.

Ich hoffe, dir geht es so weit gut und du hast Alternativen und Möglichkeiten für deinen Urlaub, damit du ihn trotz allem in vollen Zügen genießen kannst.

Autschn…

Ehrlich? Heute Morgen hätte ich mich im Bett einfach umdrehen sollen. Was mach ich? Springe auf, weil wir schon 8:00 Uhr haben und ich um 08:30 Uhr einen Arzttermin habe. Mega peinlich! Andere haben es wahrscheinlich nicht gecheckt, aber ich hatte grade so Zeit für Deo und Zähneputzen. So ungepflegt gehe ich eigentlich selten raus.

Das positive ist aber, dass es mir schon etwas besser geht und es ausreicht, diese Woche noch auf Arbeit zu fehlen. Ist auch lange genug, die Kids fehlen mir schon.

Dann bin ich Zuhause, gucke mir „Gewitter im Kopf“ auf YouTube an. Wenn du etwas über den humorvollen und manchmal schrägen Umgang mit Tourette erfahren möchtest, lohnt es sich, bei denen mal vorbeizugucken. Dann wollte ich zu meinen Ratten, stehe ein bisschen zu schnell vom Sofa auf und haue dabei mit dem Hammer den Glastisch kaputt.

Ähm… hätte so sein können. Nein! Ich Tollpatsch verliere wegen meinem Ohr oder wegen was auch immer mein Gleichgewicht und knalle auf die Kante vom Tisch. Daraufhin zerspringt die untere Scheibe in ihre Einzelteile… und wenn ich nicht bei jedem Schritt am Oberschenkel den blauen Fleck spüren würde, wäre ich wegen der Situationskomik einfach nur dauerhaft am Lachen gewesen. Es tut weh… aber ich habe etwas gelernt: In meine Wohnung kommt kein Glastisch mehr.

Das Chaos ist beseitigt, die Scherben im Karton verfrachtet und ich liege mit Wärmekissen im Nacken und Kühlkissen auf dem Oberschenkel auf dem Sofa und versuche mich so wenig wie möglich zu bewegen.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und hoffe, du kommst gesund und fit durch die Woche.

Hochsensibel – Fluch oder Gabe?

Eine Freundin von mir hat mir Bücher geschickt, die von hochsensiblen Menschen handeln und wie man als solche Grenzen setzen kann und diese Eigenschaft als „Gabe“ zu sehen. Ehrlich? Ich habe noch NIEMALS ein Buch gelesen, in dem ich mich so verstanden gefühlt habe wie in ihnen. Ich bin eine hochsensible Person… nicht nur meine Bronchien, sondern ich im Allgemeinen. Meine Kindheit war nicht immer easy – und durch das Buch verstehe ich auch wieso! Ich arbeite jeden Tag an mir, damit ich mich auf meine eigene Wahrnehmung verlassen kann und nicht von anderen abhängig bin. Das ist nicht einfach und manchmal ist es so, als wenn ich zwei Schritte vor und fünf Schritte zurück mache. Solche Momente sind zum Kotzen, da ich dann vor allem an mir selbst zweifle. Ich nehme Konflikte wahr, bevor sie für andere wahrnehmbar sind. Ich spüre es, wenn es anderen nicht gut geht. Wenn ich dann frage, wie es ihnen geht und die Antwort bekomme „Mir geht es gut!“… dann komme ich damit nicht klar. Da fangen dann an, meine Gedanken zu kreisen. „Wieso lügt er mich an?“ „Merkt er es selbst nicht?“ „Stimmt mit mir was nicht?“ „Habe ich es falsch wahrgenommen?“… Es ist ein Kreisel, der mich immer mehr auf Abstand drängt. Wem sollte ich mich mitteilen, wenn es kaum einer versteht? Durch das Buch verstehe ich mich aber inzwischen besser und lerne, solche Kommunikationsschwierigkeiten anzusprechen.

Meine beiden engsten Freunde sind auch hochsensibel. Stelle ich immer mehr fest… und ich glaube, dass sie eben genau deswegen meine besten Freunde sind. Sie geben mir das Gefühl, mich zu verstehen – sogar, wenn ich mich selbst nicht direkt verstehe. Ich bin immer wieder erstaunt, wie sie es mit mir aushalten können… aber selbst negative Momente schreckt sie nicht ab.

Gabe oder Fluch? Chance oder doch nur dauerhafte Belastung? Ich habe es lange als Fluch und Belastung wahrgenommen. In einem Restaurant (als Beispiel) konnte mein Gegenüber mit mir sprechen und ich habe ihn kaum wahrgenommen, weil ich alle anderen Gespräche ebenfalls gehört habe. Diese haben sich in meinem Kopf vermischt und es war ein extrem großer Kraftakt und je nach Tagesform unmöglich, mich auf ein Gespräch zu konzentrieren und andere auszublenden. Eigentlich ist das überall so, wo mehr Leute zusammen treffen. Ebenso bekomme ich Emotionen mit, bevor diese offenbar werden. Als extremes Beispiel habe ich da eine Situation kurz vor den Abschlussprüfungen am Marburger Bibelseminar. Wir hatten „Soziale Grundlagen“ und sollten Themen zusammenfassen. In meiner Gruppe war ich die Letzte und vor mir waren zwei, die eher rumgestammelt haben. Ich habe physisch wahrgenommen, wie sich die Atmosphäre im Raum verändert hat. Ich bekam eine Gänsehaut und fing an zu zittern. Als meine Dozentin dann meinte, dass es unmöglich ist, so rumzulabern, bei Themen, die wir eigentlich schon längst draufhaben müssten, habe ich angefangen zu weinen. Vor allen in der Klasse. Und ich konnte nicht mehr aufhören. Das war extrem, denn mir war es super peinlich, dass ich so reagiert habe und konnte auch deswegen nicht aufhören zu weinen. Nachdem ich mich beruhigt hatte und ich meiner Dozentin erklären konnte, was los war, hatte sie Verständnis und ich konnte ohne Probleme meinen Beitrag noch halten.

Aktuell aufgrund von Corona habe ich Glück, dass ich meine Kräfte nicht an Massen von Menschen lassen muss. Ich habe meine Arbeit und das ist schon herausfordernd. ABER: Unter anderem die Arbeit im Haus Regenbogen hat mich zu der Einsicht kommen lassen, dass meine Hochsensibilität eine Gabe ist und für mich und besonders für die Kids eine Chance sein kann und ist.

Es ist schwer, auf Doppeldeutungen angemessen zu reagieren. Das hat mich schon die ein oder andere Freundschaft gekostet – ohne, dass es mir so bewusst war. Nachdem ich den Teil im Buch gelesen habe, ist mir einiges bewusst geworden. Ich arbeite an mir und hoffe, dass ich mich in Zukunft wieder mehr auf mein Bauchgefühl und meine Wahrnehmung hören kann. Ohne, dass mein Unterbewusstsein innere Mauern aufbaut oder ich über meine Grenzen gehe.

Wenn du dich hier irgendwie wieder findest, dann lass dir sagen: Du bist nicht allein. Wenn dir danach ist und du möchtest, darfst du mir gerne schreiben.

Hab eine gesegnete Woche

PS: So wie das Bild unten gibt es in meinen Gedanken immer wieder so viele unterschiedliche Wege, Handlungen, Entscheidungen… und das lässt mich manchmal zu lange vor dem Pfahl stehen, ohne zu reagieren… Ich übe grade, mich direkt einfach auf einen Weg zu fokussieren…

Das Buch heißt übrigens: „Wenn du Haut zu dünn ist – Hochsensibilität vom Manko zum Plus“ und ist von Rolf Sellin.

Schwarz/Weiß

Ich liebe Schwarzweiß-Bilder. Ich finde, sie drücken nochmal eine ganz andere Tiefe aus, als Bilder mit Farbe. Es kann auch keine Reizüberflutung stattfinden, da die Augen sich nicht an grelle oder zu viele Farben gewöhnen müssen. Ein Kind sagte letztens zu mir, dass das Bild wie aus dem letzten Jahrhundert aussieht. Wusstest du, dass eines der ersten Farbbilder 1861 entstand? In der allgemeinen Fotografie hat sich die Farbe allerdings erst zwischen den 1930ern und 1970ern etabliert (je nach dem in welchen Bereich man guckt… Mode, Kunst, etc.).

Ich gehöre aber auch zu denen, die gerne in Schwarz und Weiß denken… da tut es gut, zu sehen, dass auch diese beiden aus ganz vielen unterschiedlichen Nuancen und Facetten bestehen und es auch auf Dinge wie Lichteinfluss ankommt. Ich kann also weder bei einem Bild sagen, dass es nur aus Schwarz und Weiß besteht – genauso wenig wie meine Gedanken… auch wenn mein Kopf mir das gerne vormachen will.

Immer wenn ich merke, dass mein Kopf wieder in dieses Zwei-Seiten-Schema springt, gucke ich mir ein Bild an – und sehe, dass es viel mehr beinhaltet.

Astrid Lindgren

Ich glaube, es gibt keine Autorin, die meine Kindheit – eigentlich mein ganzes Leben so geprägt und bereichert hat, wie Astrid Lindgren. Eine großartige Autorin. Und weißt du, was das Verrückte ist? Ich habe das Märchen „Allerliebste Schwester“ wieder gefunden. Es ist sehr verrückt und ich weiß gar nicht, in welcher Form ich früher mit diesem Märchen in Verbindung kam – aber es hat mich emotional geprägt. Ich habe allerdings im Kopf, dass es länger als 10:00min ist, aber YouTube hat mich eines Besseren belehrt.

Auch Pippi Langstrumpf war/ist eine meiner absoluten Lieblingscharaktere. Und es ist wirklich verrückt, dass „Pippi“ schon 75 Jahre alt geworden ist. So lange hält es schon an – die Faszination von dem Mädchen und ihren Freunden. Aktuell lese ich die Biografie und bin doch ziemlich erstaunt, wie sie aus ihrer eigenen Realität Stoff für Geschichten findet. Es ist sehr schade, dass ich Astrid nicht persönlich kennenlernen konnte.

Ich war als Kind eine absolute Leseratte und habe die Bücher verschlungen, was meiner Phantasie noch mehr Stoff gab. So war es wirklich leicht, aus dem Treppenhaus den Sherwood Forest zu machen und sich im Baum verstecken bis die dämlichen Reichen kamen. Und durch Pippi hatten wir einen ganzen Nachmittag den Boden in Lava und Feuer verwandelt. Am liebsten war ich entweder in der Natur – oder versunken in meinen Büchern. Und irgendwie hat sich das zu heute nicht wirklich verändert. Und beides sind auch Dinge, die ich während der Corona Zeit nun auch gut alleine hin bekomme.

Hab eine gesegnete neue Woche und vielleicht liest du ja auch mal wieder ein Buch, das dich in deiner Kindheit begleitet hat.

Geschenke…

Mein Bezugsmädel (hat am gleichen Tag wie ich Geburtstag) hat mir ein Notizheft für die Gemeinde gemacht, weil mein Buch (ich schreibe Predigten mit) fast voll ist. Die Schmetterlinge stehen für die Natur und die Tierwelt, die wir anbefohlen bekommen haben. Der Regenbogen steht für die Hoffnung und unser Haus Regenbogen. Und das Kreuz hat zwei Seiten: die linke Seite ist die Trauer und symbolisiert auch das trostlose Todesreich, weil Jesus erst sterben musste. Auf der rechten Seite ist die Auferstehung, die Sonne, die als Symbol für die Sonne gilt. Und die Blumen symbolisieren das Leben…

Dieses Mädel ist 11 Jahre alt geworden und hat mich mit ihrer Erklärung mal voll umgehauen!!! Ich liebe alle meine Geschenke, obwohl man mir nichts schenken muss, aber dieses Geschenk werde ich in Ehren halten. Selten hat sich jemand soooooooooo viele Gedanken gemacht und Zeit in ein Geschenk für mich investiert… das war einfach wirklich krass. Und auch wenn ich es jetzt angucke, kann ich nur staunen.

Ich verschenke gerne selbstgemachtes, da ich weiß, wieviele Gedanken, Zeit und manchmal auch Schweiß in den Geschenken steckt. Ich bin allerdings nicht sonderlich gut darin, Geschenke zu bekommen… ich weiß dann nie, was ich sagen soll, weil ich so gerührt bin. Und besonders, wenn ich merke, dass man sich Gedanken gemacht hat, was mir gefallen könnte oder in irgendeiner Form dienlich sein kann. Dabei ist es egal, ob es ein wunderbarer Gitarren-Unterrichts-Gutschein ist, oder ein Blumenstrauß, eine LED-Lampe, Süßigkeiten, Geld auf dem Konto, eine Karte oder ein selbstgemaltes Bild im Rahmen… ich erfreue mich an allen Geschenken, die ich erhalten habe.

Ich wünsche dir, dass du ebenfalls beschenkt wirst! Von deinen Liebsten, aber auch von Gott! Er schenkt dir seine Liebe… das zeigt das Bild oben eigentlich sehr deutlich.

Sei gesegnet.

Ich war 16…

Heute vor 16 Jahren wurde meine beste Freundin meiner Kindheit 18 Jahre alt. Ich bin wenige Tage vorher 16 Jahre alt geworden. In knapp einer Woche jährt sich ihr Todestag zum 16. Mal… und ich hatte immer etwas ganz spezielles am 01.05 gemacht: Ich habe dem Himmel erzählt, was ich in dem Jahr so gemacht habe (also beim 1. Todes-Jahrestag in meinem ersten Lebensjahr…) und dann ab meinem 6. Lebensjahr hatte alles mit Kathrin zu tun. In diesem Jahr wird es nun mein 16. Lebensjahr betreffen und mir wurde heute schmerzlich klar, dass ich nun die Hälfte meines Lebens schon auf sie verzichten muss! Allerdings durfte ich eine Hälfte mit ihr verbringen und für die Zeit bin ich Gott unendlich dankbar. Sie lebt in meinem Herzen und in den Herzen der Menschen, die immer wieder an sie denken. Und eines Tages werde ich die Party meines „Lebens“ feiern! Allerdings bin ich dann tot. Klingt seltsam, ist aber so. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod und ich bin mir sicher, dass ich alle meine Liebsten dann wieder sehe. Es ist eine Hoffnung und eine Sehnsucht, die in mir so stark mit meinem Glauben verwurzelt sind, dass nichts sie mir entreißen kann!

Kathrin war eine lebensfrohe Persönlichkeit, von der ich heute noch viel lernen kann. Ein Sonnenschein, der leider viel zu früh gehen musste.

Happy Birthday meine Liebe!!! 🦋🌻🦋🌻🦋🌻

Ich lerne…

…jeden Tag dazu. Und aktuell lerne ich etwas, das ich irgendwie nie so richtig konnte: Auf meinen eigenen Füßen stehen und die Verantwortung für mich und meine Entscheidungen nicht von Meinungen anderer abhängig zu machen. Ich muss mein Leben leben und meine Entscheidungen treffen. In der Corona-Krise und das Kontaktverbot muss ich eben vieles mit mir selbst ausmachen… und das ist gar nicht mal so schlecht.

Ich glaube nicht, dass ich jemals zu einem Egoisten werden könnte, aber mich selbst mehr im Fokus zu haben ist nicht schlecht. Und mit meinen alten Visionen im Kopf, starte ich durch.

Ich lerne und wachse über mich hinaus, verlasse meine Komfortzone und erweitere sie dadurch. Jeden Tag aufs Neue lerne ich etwas über mich, mein Denken und mein Handeln… und auch das von meinen Nächsten, Freunden, Angehörigen…

Natürlich sind mir die Meinungen von Freunden wichtig, aber sie bleiben, was sie sind: Meinungen von Freunden. Ich achte auf mein Herz und entscheide, welche Meinung ich habe. Welche Ansichten ich teile und welche Möglichkeiten ich ergreifen kann. Und ich freue mich über jeden Freund/jede Freundin, die an meiner Seite bleibt, auch wenn sie andere Ansichten haben.

Es ist mein Leben und ich lebe es. So, wie es mir Jesus zeigt. Denn seinem Weg und Fußspuren folge ich.

Ich wünsche dir, dass du auch jeden Tag wächst, mit all deinen Aufgaben und Herausforderungen. Ich wünsche dir, dass Gottes Liebe dir den Weg zeigt und du Freunde an deiner Seite hast, die deinen Weg mit dir gehen. Ich wünsche dir Geduld und Kraft, wenn du den Weg noch nicht erkennen kannst – er wird sich zeigen.

Liebe Grüße von Jules

Männer und Männchen…

Am Mittagstisch geht es um Meerschweinchen und den Kauf von einem neuen. Wenig später fragt ein Kind meine Chefin (verheiratet, 2 Kinder): „Suchst du einen Mann?“ … „Wie meinst du das?“… „Naja, suchst du einen Mann?“ … „In welchem Zusammenhang denn?“ „Oh ich meine Jungen oder Männchen, na von den Meerschweinchen…“

Alle waren am Lachen, denn komischer Weise wissen alle, dass bei „Männchen“ eher ein Tier gemeint ist… und so kann es zu Irritationen kommen, wenn man die Verniedlichung weg lässt 🙂